tatsächlich Übergewicht abzulegen bedingt, unter normalen Umständen, einiges an eigenem Zutun. Dazu werde ich später sicher noch kommen. Heute geht es mir aber um ein anderes Wunder im Zusammenhang mit dem mutwilligen Gewichtsverlust. Und zwar um die Wissenschaft.
Für jede Aussage gibt es jemanden, der sie machen wird. Es bedeutet darum gar nichts, wenn – wer auch immer – irgend etwas sagt. Dennoch möchte ich für Interessierte einen seltenen Fund ans Licht bringen, der meine Erfahrungen mit dem richtigen Leben bestätigt und dazu noch einige Fragen löst, die mich schon seit über dreissig Jahren umtreiben. Nicht zufällig trägt der Beitrag einen englischen Titel: Good Calories, Bad Calories von Gary Taubes. Man kann sich den Beitrag herunterladen.
Ich, für meinen Teil, fand es schon von Anfang an sehr merkwürdig, dass die Wissenschaftler für die Verfettung der Wohlstandsvölker plötzlich Viren verantwortlich machen und nicht etwa sogenannte Softdrinks. Also hochkonzentrierte Lösungen raffinierten Zuckers. Aber wie sollten sie es auch anders machen? Haben sie sich in den letzten Jahren doch darauf geeinigt, dass Fett das Böse ist. Und Wissenschaftler haben noch nie Fehler eingestanden.
Meine Erfahrungen bestätigen die massiv angefeindeten Ausführungen aus dem oben genannten Artikel. Diese Erfahrungen sind folgende:
- Von Sport wird man nicht schlank sondern fit
- Kohlenhydrate verlangen nach mehr Kohlenhydraten
- Von Fett wird man schneller und nachhaltiger satt
Einer der vorgestellten Ansätze des Herrn Taubens erscheint mir regelrecht schmerzlich genial und wissenschaftlicher als alles, was die Ernährungswissenschaft bisher vorzuweisen hat: ‘Schauen wir doch einmal in Kulturen, in denen Menschen zu bestimmten Anlässen schnell Fett aufbauen wollen!’ (und lernen daraus, was man nicht machen darf, wenn man nicht fettleibig werden, oder wieder abnehmen will)
Kein Wunder, dass die, die mit Ernährungswissenschaft ihr Geld verdienen, panisch werden, wenn sie diesen Beitrag hören. Herrn Taubes Argumentation ist streckenweise so zweifelsfrei und klar und spricht so massiv für sich, dass selbstzufriedene Ignoranten, wie beispielsweise Ernährungswissenschaftler, panisch werden müssen, ob sie wollen oder nicht.
Ich darf mich so äussern, denn ich habe meinen Standpunkt durch praktische Umsetzung bestätigt.
Ein Tipp aus dem echten Leben
Die Süssigkeiten VOR der Hauptmahlzeit essen! Viele kennen das: ‘Iss nicht soviel süsses, sonst hast Du nachher keinen Hunger!’ Nur, hat sich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, dass es beim Abnehmen genau darum geht? Eine Kleinigkeit Süsses, beispielsweise eine Praline, ein halbes Kompott oder etwas, dass man sonst erst nach der Hauptmahlzeit als Dessert einnehmen würde, vorher essen. Dann hat man nicht mehr soviel Hunger und isst nicht zuviel. Wichtig ist aber, dass man nach der Süssigkeit auch wirklich etwas isst, und zwar etwas ungesüsstes, andernfalls wirkt Punkt (2).
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